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Realitaetsverlust ala BVDW: Bitcoin ist boese, weil:


* Die außerordentliche Wichtigkeit der Konjunkturpolitik für die Gesellschaft haben die Unternehmen und Organisationen sowie nahezu jeder Verbraucher im Zuge der Finanzkrise bereits erfahren können. Das Finanzsystem hat natuerlich auch nix mit der Krise zu tun...

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Wir agieren zwar in einer virtuellen Umgebung, aber mit realen Transaktionen. Davon ausgenommen sind natürlich begrenzte Punkte- und Meilensystem oder ähnliche Kundenbindungs-Programme, mit denen eine bezahlungsähnliche Kompensation im begrenzten Maße innerhalb eines Angebots zwischen Nutzer und Serviceanbieter geschieht. Das Boese faengt da an, wo wir gerade noch nicht sind.

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Die reale Wirtschaft darf nicht zum Monopoly-Spiel werden. Zumindest nicht zu einem "fairen" - solange wir solange wuerfeln duerfen bis uns das Ergebnis gefaellt ist alles OK.

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Zudem versucht das EU-Gesetzgebungsverfahren anhand der Richtlinie über Zahlungsdienste (PSD) bereits die ersten wichtigen Schritte für den grenzübergreifenden Zahlungsverkehr einzuleiten. Das Prinzip der Bitcoins möchte selbst diese Position besetzen. Indem durch die Richtlinie jedoch grenzüberschreitende Zahlungen so einfach, effizient und sicher wie möglich gestalten werden, verbessert die Richtlinie gleichzeitig den Wettbewerb, indem neue Anbieter Zutritt auf die Zahlungsverkehrsmärkte erhalten. Als rechtliche Basis für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum bildet daher die Zahlungsdiensterichtlinie die rechtliche Grundlage für die Schaffung eines EU-weiten Binnenmarkts für den Zahlungsverkehr. Beamte versuchen eine bessere Spezifikation zu entwickeln als Mathematiker. Oh ha.
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Schweinderl